Aktuelle Berichte

 


 

03.08.2021
 

Wer singt, betet doppelt: Verabschiedung des Kirchenchors

 

Kirchenchor - Verabschiedung

Verabschiedung des Kirchenchors

Im Gottesdienst am 03. August 2021 hatte der Kirchenchor der Johanneskirche Marktoberdorf seinen letzten Auftritt. Seit seiner Gründung im Sommer 2008 begleitete der Kirchenchor Gottesdienste und kirchliche Feste, wobei vorwiegend Literatur aus der Frühbarock- und Barockzeit vorgetragen wurden. Da die Hälfte des Chors mittlerweile nahe oder über 80 Jahre alt ist, darf / soll in der Kirchenmusik der Johanneskirche nach dem Neubau des Gemeindezentrums auch ein Neustart des Chorsingens stattfinden. 

Die Johannesgemeinde Marktoberdorf bedankt sich sehr herzlich für das jahrelange und ehrenamtliche Engagement aller Sängerinnen und Sänger zur musikalischen Bereicherung unseres Gemeindelebens. In seiner Dankesansprache am Ende des Gottesdienstes am 03. August brachte Pfr. Klaus Dinkel dies in sehr persönlich gehaltenen Worten nachdrücklich zum Ausdruck. Eine rote Rose für jede Sängerin und jeden Sänger wurde als symbolisches Zeichen dieses Dankes überreicht.

Es verdient hohen Respekt und Anerkennung, dass der Chor diese Entscheidung aus freien Stücken selbst getroffen hat und zugleich selbst den Wunsch und die Erwartung äußert, dass es baldmöglichst wieder einen Chorgesang in unserer Gemeinde geben soll. Jedes Ende beinhaltet auch die Chance für einen neuen Anfang. Mutiges Engagement, jegliche Phantasie und jeder Einsatz lohnen sich für „doppeltes Beten“ in neuer Form.

In Pfr. Klaus Dinkel, ehemals selbst Chorsänger und großer Fan von modernem und zeitgemäßem Chorgesang, haben wir bereits einen ersten Unterstützer für diese gute Idee. Es wäre schön, wenn sich weitere Personen, vor allem auch Jugendliche und junge Erwachsene, für einen modernen Chor begeistern könnten. Interessenten können sich jederzeit bei Pfr. Dinkel oder im Pfarramt melden.

 


 

15.07.2021
 

Freigabe der Gemeinderäumlichkeiten zum Probebetrieb

 

Übergabe Räume
Bildrechte: Hans Heinle

Freigabe der Gemeinderäumlichkeiten für die Gruppen und Kreise

Die Coronabedingungen und der Fertigstellungsgrad der neuen Räume haben es ermöglicht, dass die neuen Räume in einer kleinen Feierstunde am 15. Juli 2021 zur Probenutzung von Pfr. Klaus Dinkel an die Gruppen und Kreise übergeben werden konnten.

Anfragen von externen Interessenten und Gemeindegliedern aber auch der Wunsch verschiedener Gruppen, wieder mit der regulären Gruppenarbeit zu starten, waren Anlass für den Kirchenvorstand, sich für diesen Rahmen der Übergabe zu entscheiden, zumal die offizielle Einweihungsfeier erst am 24. Oktober 2021 stattfinden wird.

Es war besonders schön, zu sehen, dass der Einladung Menschen aus verschiedensten Gruppen und Kreisen gefolgt sind. So ergab sich ein sehr gemischtes Teilnehmerbild von Kindern, Jugendlichen bis hin zu Mitgliedern des Seniorenkreises.

Pfr. Klaus Dinkel ging in einem kurzen Abriss auf die Entscheidungs- und Umsetzungsphase des Baus ein. Natürlich durfte dabei die eine oder andere Anekdote oder mancher Stolperstein - im Nachhinein meist zum Schmunzeln - nicht fehlen.

Schon während der Entscheidungsphase entstand im damaligen Kirchenvorstand der Slogan: "Neue Räume schaffen neue Möglichkeiten". Mit dem Tag der Raumübergabe kann dieser Slogan nun in vielfältiger, bunter und kreativer Weise umgesetzt und verwirklicht werden.

Die neuen Räume bieten sehr gute Rahmenbedingungen und eröffnen vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung. Die Anwesenden haben dies gleich erkannt und gelobt. Wichtiger als die Räume ist jedoch, wie diese zukünftig mit Leben erfüllt werden, zum Wohl und Segen Einzelner, aber auch der Gemeinde in ihrer ganzen Breite und Vielfalt.

 

Übergabe Räumlichkeiten

 

Übergabe Räumlichkeiten
Übergabe Räumlichkeiten

 

 


23. Mai 2021
 

Pfingstaktion 2021: Wunderschöne Tauben für Pfingsten

 

Pfingstaktion: Tauben
Bildrechte: Hans Heinle

Geschmückte Zweige im Altarrraum

Da auch das diesjährige Pfingstfest ganz im Zeichen der Corona-Krise stand und Gottesdienste nach wie vor nur mit deutlich reduzierter Besucherzahl stattfinden durften, wurde diesmal eine ganz besondere Pfingstaktion angeboten. Jeder, der wollte, konnte sich von der Webseite eine Malvorlage für eine Taube herunterladen, diese bemalen oder mit Segenswünschen kreativ gestalten und sie in den Tagen vor Pfingsten in der Kirche aufhängen. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: An Pfingsten waren deshalb  wunderschöne, ganz besondere Tauben im Altarraum und auf den Kirchenfenstern zu sehen!

Als kleines Dankeschön warteten auf die fleißigen Bastler eine KIGO-Tüte (Kindergottesdienst-Tüte). Darin enthalten waren Anleitungen zu für einen KIGO für Zuhause, eine Frisbyscheibe und eine selbstgebackene Pfingsttaube zum Essen. 

 

Pfingstaktion: Taube

Mosaik-Taube

Pfingsten: Taube

Regenbogen-Taube

Pfingsten: Taube

 Taube mit besonders gestalteten Federn

 

Pfingsten: Taube

Tauben an Kirchenfenstern

Pfingsten: KIGO-Tüten

KIGO-Tüten für die Bastler

 

 

 


05. April 2021
 

Ostern mit Herz und Handy

 

Ostern

 

Am Ostermontag startete eine besonders kreative und schöne Aktion des Teams vom Familiengottesdienst:

Zwei Wochen lang konnte man vor dem neuen, schönen Gemeindehaus und im neuen Foyer einen Ostergottesdienst in Form von verschiedenen Stationen erleben. Die verschiedenen QR-Codes an den einzelnen Stationen leiteten die Besucher zu bestimmten Themenseiten auf der Website der Johanneskirche. Dort konnte man Lieder anhören und sich die Ostergeschichte erzählen lassen. Gleichzeitig konnte man an den Stationen die Kreuzbilder der 9. Klasse des Gymnasiums Marktoberdorf bewundern und natürlich im Anschluss auch eine Kleinigkeit mit nach Hause nehmen: Nämlich eine Ostertüte für die Kleinen und eine Oster-Blume für die Großen, die man ins Wasser legen kann, um zu spüren: Jesus bringt mein Herz zum blühen.

 


04. April 2021
 

Ostern neu erleben

 

Osterfeuer

 

 

 

 

 

 

In diesem Jahr erlebten wir ein Osterfest der ganz besonderen Art. Obwohl die gängigen Hygieneregelungen galten, eine Anmeldung im Vorfeld notwendig war und kein Gesang gestattet war, konnten wir zumindest miteinander feiern.

An den zwei Gottesdiensten am Gründonnerstag durften die insgesamt 40 Teilnehmer die Kirche das erste Mal über unser neues Foyer und durch den "richtigen" Kircheneingang betreten. Und nach über einem Jahr konnten wir an diesem Abend das erste Mal wieder ein gemeinsames Abendmahl feiern. Auch die Karfreitagsgottesdienste wurden nach dem gleichen Prinzip gefeiert, wobei die verfügbaren Sitzplätze nahezu ausgefüllt waren. 

Die Feier der Osternacht fand in diesem Jahr auf dem großen Festplatz auf der Buchel statt. Bereits ab 5:00 Uhr morgens wurden Altar und Osterfeuer vorbereitet und der Zugangsweg und die Stehplätze mit Kerzen und Knicklichtern ausgeleuchtet. So fand jeder der ca. 70 Teilnehmer seinen Platz, die sogar einen stimmungsvollen Sonnenaufgang miterleben konnten. Die Saxophon-Gruppe "saxmalso" unter der Leitung von Michaela Unsin-Grandl lieferte einen schönen musikalischen Rahmen.

Nach allen Gottesdiensten standen insgesamt 120 Ostertüten mit gefärbten Eiern, gebackenen Hasen, einem Osterlicht und der Osterbotschaft bereit, die von den Gottesdienstbesuchern gern mitgenommen wurden.

 

Osternacht 2021

Open-Air-Osternacht auf der Buchel

Osternacht 2021

Besucher der Osternacht

Ostertüten

Ostertüten

 


26. März 2021
 

Pflanzaktion am Kirchturm

 

Pflanzaktion 1

Pflanzen sind nach Plan verteilt

In einem alten Volkslied heißt es: „Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt“. Es wird damit ausgedrückt, dass nach dem Winter in Feld und Flur die Bestellarbeiten wieder beginnen. Entsprechend wurde auch bei uns rund um den Kirchturm nach dem Winter nun gepflanzt und bestellt. Nachdem einige Sträucher noch im Herbst gesetzt wurden, waren nun Blumen, Stauden und Gräser an der Reihe.
Gemäß einem genauen Bepflanzungsplan des Landschaftsarchitekten, Felix Huber, setzten Angela und Johann Bauer in mehrstündiger Eigenleistung die angelieferten Pflanzen ein. Einige Pflanzen zeigten bereits eine Blüte und lassen somit schon erahnen, wie es dann im Sommer rund um den Turm blühen wird. Der Kontrast zwischen Pflasterfläche und dem naturnahen Stauden- und Sträucherbeet wird dem Gemeindezentrum optisch nochmals eine ganz besonders ansprechende  Note geben.

 

Pflanzaktion 2

Erste Blüten zeigen sich bereits

Pflanzaktion 3

Johann Bauer beim fachkundigen Einpflanzen

Pflanzaktion 4

 Wenn das erst mal alles blüht.......

 


24. Dezember 2020

Mein Name ist "Gustl".....

 

 
Esel Gustl

Gustl erwartet die Gottesdienstbesucher

und ich war am zweitwichtigsten bei dem Familiengottesdienst an Heligabend in Hattenhofen.  Wegen der Corona-Beschränkungen konnten wir mit den Familien den Gottesdienst nicht in der Johanneskirche feiern, sondern mussten auf Herbergssuche gehen wie damals Maria und Josef. Zum Glück fanden wir im Stadel des Gemeinschaftshauses in Hattenhofen eine Unterkunft, die gewiss deutlich komfortabler und auch wärmer war als der Stall in Bethlehem.
Bei dem durch Angela Bauer bestens vorbereiteten Krippenspiel war ich immer vorne mit dabei und durfte den Darstellern meine Stimme leihen, damit diese das Geschehen der Heiligen Nacht in Bethlehem allen weitersagen konnten. Die Geburt von Jesus Christus, dem Heiland der Welt, ist das Wichtigste und daher habe ich mich gerne an die zweite Stelle gestellt.
Es war sehr schön, dass viele Kinder mit ihren Eltern zum Stadel nach Hattenhofen gekommen sind. Die Musikerinnen und Musiker haben mit ihren Saxaphonen die Flöten und Schalmeien der Hirten würdig ersetzt.
Pfarrerin Stefanie Mangold hat mit ihrer klaren und hellen Stimme stellvertretend für die Gemeinde den Part der "himmlischen Chöre" übernommen.
Mit dem brennenden Feuer, der stimmungvollen Musik, dem geschmückten Christbaum und dem Lichterglanz entstand eine ganz besonders anrührende Weihnachtsstimmung. Zum Schluss gab es für mich zur Bescherung noch einige sehr wohlschmeckende Möhren, die ich natürlich sofort verspeist habe.
Vielleicht könnte man diesen besonderen Gottesdienst wiederholen, auch wenn es dann hoffentlich keine Coronapandemie mehr geben wird.

Krippenspiel

Hier lausche ich dem Krippenspiel

Besucher

Die Herberge war voll........

Musikgruppe

 Die Musikengel warten auf den Auftritt

 


 

17.12.2021

KiGo to go - Kindergottesdienst zum mitnehmen

 

Kinder KiGo Tüten

 

"to go" - eine Wortschöpfung, die durchaus das Zeug gehabt hätte, zum "Wort des Jahres" erkoren zu werden. Kaffee to go, Pizza to go, .......

Warum also nicht auch "Kindergottesdienst to go"! Dies dachten sich Kerstin Seidl und Marco Mangold, nachdem es die gültigen Corona Schutzverordnungen schon seit langem nicht mehr zulassen, den Kindergottesdienst in gewohnter Form am Sonntag in der Kirche zu feiern.
Vor jedem Adventssonntag werden in der Johanneskirche to go-Tüten ausgelegt, die dann ab Freitag von den Kindern, ggf. zusammen mit den Eltern, abgeholt werden können.

Die Kindergottesdiensttüten enthalten spannende Anleitungen, wie zu Hause im Kreis der Familie Kindergottesdienst gefeiert werden kann. Das Angebot wird erfreulicherweise sehr gut angenommen. Von den bisher bereitgestellten Tüten blieb jedenfalls keine Tüte stehen.  Auch diese Aktion ist wieder ein mutmachendes Beispiel dafür, wie mit Kreativität und Engagement neue  Möglichkeiten und Chancen entwickelt werden können, um der Coronakrise zu trotzen.


 

04. Dezember 2020

Advent 2020

 

Weihnachtskrippe

 Neuer Vorplatz schön in Szene gesetzt

Advent 2020  -Auszug dessen was es alles nicht geben wird…..

  • Kein Weihnachtsmarkt
  • Kein Glühwein
  • Kein Adventskonzert
  • Keine Adventsfeier

Aber: A bissl was geht immer!

In improvisierten Heimwerkstätten hat sich was getan. Es wurde gebastelt, gesägt, geschliffen und gestrichen. Das Alter spielte dabei keine Rolle.

Die letzten Pflastersteine des neu gestalteten Vorplatzes waren gerade verlegt, als sich ein Kreativteam dranmachte, die sich neu bietenden Möglichkeiten auch gleich zu nutzen. Das Ergebnis zeigt bereits, welche neuen Möglichkeiten das neue Gemeindezentrum bietet und worauf wir uns künftig freuen dürfen.    

Am 2. Advent hat sich dann sichtbar vor der Kirche ein "Kalendertürchen" geöffnet. Sichtbar wurde eine für Marktoberdorf ganz besondere Weihnachtskrippe. Sowohl bei Tag, aber erst recht mit der  Illumination bei Dunkelheit ist diese Krippe ein echter Blickfang, der zum Verweilen und auch zum Nachdenken über Advent und Weihnachten einlädt. Kommen Sie vorbei -vor allem auch mit Kindern, -es lohnt sich! 
 

Krippe 1
Krippe 2
Krippe 3
Carsten
Claudia
Krippenbauteam

 

07. November 2020

Konfirmation unter besonderem Zeichen

 

Konfi Gruppenbild
AZ-Bericht: Konfirmationen 2020

 


 

28. Oktober 2020

Kleidermotten spenden 1000 Euro - davon 500€ für unser Bauprojekt

 

 
Bild Scheckübergabe Kleidermotten
Bildrechte: (c) Rosi Ruf-Starkmann

v.l. Bettina Tschauner, Pfr. Klaus Dinkel, Heiner Tischer ( Rektor Don-Bosco-Schule) Daniela Stehle

Jedes Jahr veranstalten die Kleidermotten Marktoberdorf zwei Basare im St. Martin Pfarrheim und zwei Kinderflohmärkte im MODEON. Leider konnten in diesem Jahr beide Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Trotzdem war es dem Team möglich, jeweils 500€ an die Don-Bosco-Schule und an die evang. Kirchengemeinde zu spenden. Die Don-Bosco-Schule hat einen neuen Bus für Schulausflüge angeschafft. Die Spende für unsere Kirchengemeinde kommt dem Neubau des Gemeindezentrums zugute. Als Kirchengemeinde bedanken wir uns sehr herzlich für die Spende und für das vollkommen ehrenamtliche Engagement der Kleidermotten.
In zweifacher Weise ist dieses Engagement besonders wertvoll: Zum einen wird hier Nachaltigkeit für die Umwelt in bestem Sinne praktiziert, indem u.a. vollkommen intakte Kleidung und Spielzeug weitergegeben wird und somit länger genutzt wird. Längere Nutzung von Gegenständen und Waren ist eine der effektivsten Möglichkeiten, um sowohl Energie und Ressourcen zu sparen und um Müll zu vermeiden. Zum anderen spenden die Kleidermotten die erzielten Erlöse an ortsansässige Organisationen, die mit dem Geld wiederum sehr Nützliches für Bedürftige und die Allgemeinheit umsetzen können. 

 


 

20. Oktober 2020

Apfelsaft regional und nachhaltig

 

 

Apfelkiste

Mehr als 1000kg Äpfel gesammelt

 

Auch in diesem Jahr ist das bisherige Ergebnis der Aktion "Apfelsaft für das neue Gemeindezentrum" wieder sehr erfreulich.

Neben den Äpfeln des Baumes aus Pfarrers Garten konnten wir bisher weit mehr als 1000kg Äpfel in der Region ernten bzw. von Spendern entgegen nehmen.
Am 13.10.2020 wurden die Äpfel zu ca. 1000 Litern bestem Apfelsaft verarbeitet. Ein tolles Ergebnis!!

Herzlichen Dank an die vielen fleißigen Helfer und Helferinnen und an alle Spenderinnen und Spender.

Zur endgültigen Abrundung der Aktion muss dieser regional und nachhaltig erzeugte Apfelsaft jetzt verkauft und getrunken werden.
Der Apfelsaft ist erhältlich in Kanistern bzw. Karton-Bags zu je 10 Litern, die wir für 14€ je Gebinde verkaufen werden.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte zu den üblichen Bürozeiten an das Pfarramt 08342-2396 oder melden Sie sich nach dem Gottesdienst bei den Mesnern oder einem Mitglied des Kirchenvorstandes.

Der Förderverein nimmt darüber hinaus gerne Ihre Spende auf nachfolgendem Spendenkonto entgegen
Spendenkonto des Fördervereins:     IBAN DE08 7209 0000 5083 80

 

 


30. September 2020

Verkaufsaktion im Kaufmarkt

 

 

Maskenverkauf

2020-09-30 Das Standpersonal beim Feneberg

Der Bau des neuen Gemeindezentrums macht sehr gute Fortschritte und liegt weitgehend im Zeitplan.

Parallel zum Baufortschritt wächst auch die Kreativität vieler engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die notwendigen Eigenmittel für den Bau zusammen zu bekommen.

Jüngstes Beispiel dafür ist die Aktion  des Fördervereins:

Mund-Nase-Schutz -individuell, kreativ, nachhaltig und selbstgefertigt

Große, kleine, bunte, einfarbige ... Schutzmasken und künstlerisch gestaltete Taschen wurden zugunsten des Bauprojektes verkauft oder gegen eine Spende abgegeben.

Fröhlich und kommunikativ ging es an unserem Stand zu. Der Erlös von 1000 Euro begeistert uns und wir freuen uns riesig darüber. Herzlichen Dank an alle fleißigen Näherinnen und Verkäuferinnen und an die Käuferinnen, Käufer und Spender!


Spendenkonto des Fördervereins:     IBAN DE08 7209 0000 5083 80

 

 


 

27. August 2020

Scheckübergabe durch den Förderverein über 25.000€

 

Scheckübergabe

v.l.
Pfr. Klaus Dinkel
Dr. Karl Renner 2. Vorsitzender
Wolfgang Markert, Kassier und Kirchenpfleger
Dr. Michael Pahl, 1. Vorsitzender

 

Der Bau des Gemeindezentrums macht sehr erfreuliche Fortschritte und die Handwerker liegen weitgehend im vorgegebenen Terminplan. Dies ist einerseits sehr erfreulich, hat aber zur Folge, dass nun auch laufend die Rechnungen hereinkommen und bezahlt werden müssen. Bisher gelang dies noch aus den Rücklagen und ohne Aufnahme eines Bankenkredits. 
Der Förderverein wurde mit dem Ziel gegründet, den Bau des Gemeindezentrums sowohl ideell aber vor allem auch finanziell zu unterstützen. Der Kirchenvorstand, der Bauausschuss und die ganze Gemeinde freuen sich daher sehr, dass der Förderverein mit den Vorsitzenden Dr. Michael Pahl und Dr. Karl Renner nun einen ersten Spendenscheck über 25.000€ an Pfr. Dinkel übergeben konnte.

Seit Gründung des Fördervereins im Sommer 2017 sind zusammen 30.000€ auf dem Konto des Fördervereins eingegangen. Eine wesentliche und kontinuierliche Einnahmequelle waren die Mitgliedsbeiträge mit 9.000€. Der ebenfalls regelmäßige Kuchenverkauf und das Rehessen brachten 3.500€ in die Kasse. Durch verschiedenste Spenden, auch anlassbezogene Spenden bei Jubiläen und Geburtstagen, wurden 17.000€ verbucht.

Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, das Bauprojekt jährlich mit finanziellen Zuwendungen zu unterstützen. Neben den bisherigen Aktionen wird immer wieder überlegt welche neuen Aktionen gestartet werden könnten. Die kontinuierlichen Einnahmen durch Spenden und vor allem durch die Mitgliedsbeiträge sind dennoch eine unerlässliche Grundbasis.

Der Förderverein freut sich über jedes zusätzliche Mitglied und ermuntert jeden, sich eine Mitgliedschaft zu überlegen. Der Jahresbeitrag für Einzelpersonen beträgt 40€ für Familien 60€. Ein Mitgliedsantrag steht auf dieser Website im Bereich "Fördern und Spenden / Förderverein" bereit. Ebenso finden Sie dort die verschiedensten Spenden- und Unterstützungsmöglichkeiten. Jeder Euro zählt!

Spendenkonto:     IBAN DE08 7209 0000 5083 80

 

 

02. August 2020

Vierzehn Wochen ohne...

 

    Ursula Menhofer
wechselnde Pfade
 

14 Wochen ohne – dreieinhalb Monate kein Singen im Chor – für mich fast nicht auszuhalten!

Natürlich kann ich auch für mich alleine zu Hause singen z.B. beim Staubsaugen, unter der Dusche, im Bett. Doch nicht mehrstimmig! Selbst Ostern war anders. Das Osterfrühstück fand nach dem „oneline-Gottesdienst“ daheim statt – auch nicht schlecht. Was fehlt ist, wie es im Glaubensbekenntnis heißt. „die Gemeinschaft der Heiligen“. Das Singen vor dem Bildschirm ist gewöhnungsbedürftig.

Am 24. Juni konnten wir die erste Chorprobe unter besonderen Vorkehrungen wagen. Sie fand im großen Jugendraum des Jugendheims statt. Jedem Chorsänger ging es wie mir. Alle waren da und freuten sich, dass wieder zusammen gesungen werden durfte.

Geht das überhaupt?

  • Maskenpflicht, zum Singen auf dem Platz darf sie abgenommen werden
  • Jeder Sänger behält seine Noten und darf sie nicht weitergeben
  • Stühle für die Sänger stehen im Abstand von 1,5 m
  • Johanna die Chorleiterin steht mit 3 m Abstand zu Chor hinter dem Keyboard
  • Fenster sind offen
  • Nach 20 Minuten sind 10 Minuten Pause zum Stoßlüften mit offener Türe
  • Sänger gehen mit Maske raus aus dem Raum

Ja es geht!

Trotz der schwierigen Umstände machte die Chorprobe Spaß. Und was ich nicht für möglich gehalten habe ist, dass es sogar noch gut geklungen hat.

Zum Abschluss der letzten Probe vor der Sommerpause singen wir im Rohbau des neuen Gemeinde-zentrums den Kanon „Wechselnde Pfade“. Aufgrund der besonderen Akustik und der Abend-dämmerung ist es ein beeindruckendes Erlebnis für uns alle.

Hoffentlich beruhigt sich die schwierige „Corona-Lage“ und wir können zum Ernte-Dank-Fest im Gottesdienst singen.


 

25. Juli 2020

Erste Sitzung des Kirchenvorstandes im neuen Gemeindezentrum
 

KV-Sitzung (c) H.H

 Sitzungsmoderator Hans Heinle

 

Am 25. Juni 2020 fand nach dem Corona Lockdown wieder die erste Face to Face Sitzung des Kirchenvorstandes statt, nachdem die drei vorangegangenen Sitzungen als online Zoom-Sitzungen stattfinden mussten.

Die sauber aufgeräumte Baustelle und das sehr schöne Wetter luden gradezu ein, die Sitzung als Openair Sitzung im entstehenden Gemeindezentrum abzuhalten.

Positive Nebeneffekte:

  • Die Abstandsregeln konnten gut eingehalten werden und Mund-Nase-Bedeckung war im Freien nicht notwendig
  • Die Sitzung war zeitlich ganz natürlich begrenzt wegen Dunkelheit und sinkender Temperaturen

 

Ansicht Südwest (c) H.H

 

Ansicht Südwest

 
KV-Sitzung (c) H.H

Blick zum künftigen Jugendraum

KV-Sitzung (c) H.H

Kirchenvorstandssitzung auf der Baustelle


 

24. Juli 2020

Feier des Richtfestes

 

Richtfest
Bildrechte: AZ Mona Boos
N.N., Michael Alberstetter, Pfr. Klaus Dinkel, Hans Heinle, Bernhard Häfele
 

Nach der Fertigstellung des Rohbaus feierten wir am 24. Juli 2020 traditionsgemäß mit den Handwerkern, Architekten, Vertretern aus Kirchenvorstand und Bauausschuss sowie den ehrenamtlichen Helfern den „Hebauf“ für das neue Gemeindezentrum. „Da steckt viel Hirnschmalz drin“ war einer der markanten Sätze von Pfr. Klaus Dinkel, der in seiner Ansprache nochmals auf die Intentionen und Zielsetzungen für das neue Gemeindezentrum und die wechselvolle, manchmal auch herausfordernde Planungsphase einging. Pfr. Klaus Dinkel dankte allen am Bauprojekt Beteiligten, insbesondere dem Architektenteam mit Angelika Blüml, Klaus Noichl und Peter Netzer, sowie den Handwerkern, dem Kirchenvorstand, dem Bauausschuss und allen ehrenamtlichen Helfern. Architekt Klaus Noichl erläuterte kurz die Überlegungen, die zu dem kompakten, multifunktional nutzbaren Raumkonzept geführt haben. Er freute sich sichtlich darüber, nun in Realität zu sehen, was bisher nur auf dem CAD-Bildschirm oder auf Bauplänen zu erkennen war. Die Architektin, Angelika Blüml, ergänzte die Aussagen ihres Mannes mit der Anmerkung: „Das Gemeindezentrum wird ein Großraum, der durch mobile Trennwände abgetrennt ist“. In einem feierlichen Akt wurde das geschmückte Richtbäumchen von den Zimmerleuten Bernhard Häfele und Michael Alberstetter hochgezogen und befestigt. In stilechter Zimmermannskluft sprach Bernhard Häfele den gereimten Richtspruch, den er mit dreimaligem Hoch! und dem traditionsgemäßen Gläserwurf abschloss. Bei Speis und Trank und guten Gesprächen wurde anschließend noch das Ereignis im künftigen Gemeindesaal freudig und gebührend gefeiert.

Richtspruch  
AZ-Bericht zum Richtfest    
Architektenteam
Das Architektenteam vo. li: Peter Netzer, N.N., Klaus Noichl Angelika Blüml        Bild (C) H.H.
 

 

Richtfestfeier
 Aechitekten mit Bernhard Häfele Bild (C) H. H.
 
Gäste beim Richtfest
Vertreter vom KV und Handwerk Bild (C) H.H.

 

21. Juli 2020

Neuer Lektor in der Johanneskirche
 

Pfr. Dinkel und N. Blaszczyk

Pfr. Klaus Dinkel mit Lektor Norbert Blaszczyk

 

Im 9.00 Uhr Gottesdienst am 21. Juni 2020 wurde Herr Norbert Blaszczyk als neuer Lektor in sein Amt eingeführt und von Pfr. Klaus Dinkel für seinen Dienst gesegnet.
Herr Blaszczyk verstärkt damit unser Lektorenteam und ermöglicht es somit, dass die Johanneskirche Marktoberdorf auch weiterhin Gemeinden des Dekanates unterstützen kann wenn Vakanzen überbrückt werden müssen oder krankheitshalber Vertretungen notwendig sind.

Dass Herr Norbert Blaszczyk seinen Lektorendienst in unserer Gemeinde fortsetzt, den er bereits in seiner bisherigen Heimatgemeinde ausgeführt hat freut uns ganz besonders.
Wir freuen uns als Kirchenvorstand und Gemeinde auf ein segensreiches Wirken von Herrn Blaszczyk und wünschen ihm Gottes Segen für seine Arbeit.
 

     

 

19. Juli 2020

Benefizkonzert mit Cembalo und Violine

 

Geige/Violine - Musikschule Volmetal  

In den derzeitigen Corona-Zeiten ist ein Kirchenkonzert schon allein etwas ganz Besonderes, und wenn dabei noch ein französisches Cembalo, begleitet von einer Violine, zu hören ist, wird es erst recht zu einem außergewöhnlichen Ereignis. Johanna Schmid-Eiband, Chorleiterin des evan-gelischen Kirchenchores und Cembalistin aus Stötten, hatte zusammen mit ihrer Tochter Lucia Eiband am Sonntag, dem 19. Juli 2020 zum Benefizkonzert in die Johanneskirche eingeladen, und viele Besucher wollten dieses Konzert hören und miterleben. Beethoven hatte in jungen Jahren selbst eine Mandoline und hatte später gute Kontakte zu Mandolinenvirtuosen in Prag und Wien. Aus dieser Verbindung entstanden die frühen Variationen für Mandoline und Cembalo, welche in der Johanneskirche dann als echte Rarität erklangen. Für die Auswahl des Konzertprogrammes war der 250. Geburtstag von Beethoven ebenso inspirierend wie der 150. Geburtstag von August Schmid-Linder, einem Münchner Pianisten und Hochschullehrer, welcher zeitweilig am Auerberg lebte und im Elternhaus von Johanna in Stötten musizierte und unterrichtete. Hauptteil des Konzertes war das große Variationswerk von Beethoven für Cembalo von 1800. Als besonderes Sahnestückchen erklang als Uraufführung ein Werk für Klavier und Violine, das der Komponist August Schmid-Linder 1949 der Großmutter von Johanna Schmid-Eiband gewidmet hatte und das nur handschriftlich vorliegt. Der wiederholt anhaltende Applaus zeigte, dass das besondere Konzert und die beiden Musikerinnen mit Cembalo und Violine den Geschmack der zahlreichen Konzertbesucher getroffen haben. Der kompakte Raum der Johanneskirche mit seiner Akustik trug dazu bei, dass die Klangvielfalt in allen Nuancen voll zur Geltung kam. Wir danken Frau Schmid-Eiband und Ihrer Tochter Lucia sehr herzlich für die Durchführung dieses ganz besonderen Benefizkonzertes in unserer Kirche. Der Spendenerlös von 550 Euro wird zu gleichen Teilen für „Müllstadtkinder Kairo“ und für den Neubau des Gemeindezentrums verwendet.

Konzertprogramm  

 

09. Juli 2020

Botanische Wanderung im Gennachtal
 

Johann Bauer

Wieder einmal stand eine sehr interessante botanische Wanderung auf dem Programm des Kontaktkreises unserer Gemeinde.
Am 9. Juli führte Johann Bauer die Wandergruppe ins Hochmoor des Gennachtales unweit der Mooshütte. Beginnend mit der Entstehungsgeschichte des Gennachtales, über die botanischen Besonderheiten einer Moorlandschaft bis hin zu der Erklärung und Beschreibung einzelner Pflanzen reichten die profunden, von tiefem fachlichem Wissen geprägten Erklärungen.
Für manchen Teilnehmer dürfte es doch sehr überraschend gewesen sein, dass wir in unmittelbarer Nähe mit der Strauchbirke eine einzigartige Baumart haben, die es nur noch an sehr wenigen Standorten überhaupt gibt und die ohne Schutzmaßnahmen vermutlich aussterben wird.

 

   
Wandergruppe (c) H.H

die Erklärungen machen Freude

Biotop (c) H.H

Moose bemächtigen sich des Altholzes

geflecktes Knabenkraut (c) H.H

Geflecktes Knabenkraut

Strauchbirke

Strauchbirke

Tagpfauenauge

Tagpfauenauge

geflecktes Knabenkraut

Geflecktes Knabenkraut


 

20. Juni 2020

Grundsteinlegung für Gemeindezentrum
 

Einen anderen Grund kann niemand legen
 

Eingebettet in eine Andacht konnten wir 66 Jahre nach der Grundsteinlegung für die Johanneskirche Marktoberdorf den Grundstein für das neue Gemeindezentrum legen. Leider verhinderten die derzeit noch gültigen Corona Beschränkungen eine Feier unter größerer Beteiligung der Gemeinde.

Ansonsten stand die Andacht unter einem sehr mutmachenden Zeichen. Beim Blick nach Westen war am Morgen ein wunderbarer Regenbogen, das biblische Symbol für den unvergänglichen Bund Gottes mit den Menschen zu sehen.
Nach der Begrüßng der Gäste und einführenden Worten von Pfr. Klaus Dinkel folgten Grußworte von Dekan Jörg Dittmar und des Ersten Bürgermeisters von Marktoberdorf, Dr. Wolfgang Hell. Als Vertrauensmann des Kirchenvorstandes übernahm Hans Heinle den Part der Gemeinde. Er erinnerte insbesondere an die Entstehungsgeschichte der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Marktoberdorf und zog dabei Vergleiche zur damaligen und heutigen Situation.

Die kupferne Kartusche wurde dann mit Münzen, Urkunde, Tageszeitung, Johannesbote, Bauplänen, Corona- Mund-Nasen-Schutz und weiteren Zeitdokumenten gefüllt.
Pfr. Klaus Dinkel, Dekan Jörg Dittmar und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell legten diese "Zeitkapsel" dann gemeinsam in die vorgesehene Aussparung in der Bodenplatte.

Die Feier wurde abgeschlossen mit Fürbitten für einen weiterhin unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten, dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser und dem Segensgebet.

Kartusche füllen

Füllen der Zeitkapsel

 
Kartusche füllen

AZ-Zeitungsauschnitt zum Beginn der Corona Pandemie kommt als Zeitdokument in die Zeitkapsel mit hinein

 

Grußworte

Die Redner: Dekan Jörg Dittmar, Hans Heinle, Pfr. Klaus Dinkel, Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell

Grundsteinlegung

Die Kupferkartusche wird erfolgreich eingelassen

   
             

 

Wortlaut der Urkunde  
AZ- Zeitungsartikel  
Artikel im Kreisbote  

 

05. April 2020

Osteraktion 2020

 

Der Herr ist auferstanden (c) Praise-Poster.de

 

Der alljährliche, sehr beliebte und immer überaus gut besuchte Osternachtsgottesdienst musste in diesem Jahr aufgrund der Corona Pandemie leider ausfallen. Ebenso konnten wir in der Gemeinde auch nicht das gemeinsame Osterfrühstück machen.

Zum Glück hat die Pandemie die Kreativität einiger Frauen der Gemeinde nicht lahmgelegt, sondern erst richtig angefacht. Mit Eifer und Energie wurde überlegt und diskutiert wie die Osterfreude trotz Corona und trotz Baustelle zu den Menschen gebracht werden kann.

Das Ergebnis war dann eine ganz besondere Osteraktion am Bauzaun als sehr schöne und auch vielbeachtete Variante zur Vermittlung der frohen Osterbotschaft.
Gemalte Kinderbilder, gebastelte Osterkränze, Bildkarten mit Segenswünschen waren u.a. am Bauzaun befestigt und durften von den vorbeikommenden Menschen mitgenommen werden.

Nicht wenige Osterkränze und Karten fanden so den Weg in die Häuser und Wohnungen und haben dort sicher viel Freude bereitet.

 

 

Collage Osteraktion

Die neue, künstlerisch gestaltete Osterkerze
von Angela Bauer

Collage Osteraktion

Bilder, Spruchkarten, Segenswünsche

Osterkranz

Osterkranz zum Mitnehmen

gemaltes Kinderbild