Geschichte und Archiv

Hier erhalten Sie demnächst Informationen zu den interessanten Meilensteinen unserer Gemeinde.


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Berichte und Dokumente
 

   
Redemanuskript Andreas Heckel Erste Überlegungen, die Evangelischen in Marktoberdorf und Umgebung zu organisieren
Gemeinde-Bote anlässlich der Einweihungsfeier
Der Gemeindebote ist Vorgänger des Johannesbote und wurde von Pfr. Christlein eingeführt
Bericht anlässlich des 20-jährigen Kirchenjubiläums Abschrift des Berichtes von Herrn Wolfram Klein
AZ-Bericht "Wie alles begann..." Geschichte der Johanneskirche Marktoberdorf
Predigt von Dekan Maser gehalten zum 50-jährigen Jubiläum der Johanneskirche
Kirche ist unser ganzer Stolz Interview mit Georg Urban anlässlich des 50-jährigen Jubiläums
AZ-Artikel Pfarrfest im Zeichen des Jubiläums Gemeindefest zum 60-jährigen der Johanneskirche
     
     

 


 

Die Pfarrer der Johanneskirche Marktoberdorf
 

Pfr. Walter Christlein

Pfr. Walter Christlein

1949 - 1963

 

Vita:

Vikar Walter Christlein betreute die evang. Christen im weitgestreuten Diasporagebiet in und um Marktoberdorf von 1949 zunächst als Vikar im Auftrag der Evang. Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren auf deren 3. Pfarrstelle.
Nach seiner Ordination wurde Vikar Walter Christlein der erste Pfarrer der Evang.-Luth. Johanneskirche in Marktoberdorf.

Pfr. Christlein war die maßgeblich treibende Kraft zum Bau der Kirche und des Gemeindezentrums. In seine Zeit vielen auch ganz wesentliche Schritte zum Aufbau der Johannesgemeinde als selbständige evang. Kirchengemeinde in Marktoberdorf.

Pfr. Christlein hat sich im Dez. 1963 auf eigenen Wunsch aus Marktoberdorf verabschiedet, da er der Meinung war, dass nach 15 Jahren ein neuer Pfarrer der Gemeinde guttun würde. 

 

 

 


 

Pfr. Werner Koch

1964 - 1975

 

Vita:

Einführung am 16. Februar 1964
Verabschiedung am 1.1.1975

Vor seinem Amtsantritt in Marktoberdorf war Pfarrer W. Koch zehn Jahre in Valencia / Venezuela in einer sehr weit verzweigten Gemeinde tätig und leistete dort wesentliche Aufbauarbeit.
Pfr. Koch war die Diasporaarbeit sehr vertraut und diese lag ihm am Herzen. Insofern war Marktoberdorf ein Platz an dem er sowohl seine Erfahrungen, als auch sein Anliegen wirkungsvoll ein- und umsetzen konnte.
Pfr. Koch setzte die Arbeit seines Vorgängers kontinuierlich fort und war maßgeblich am weiteren Auf- und Ausbau der evang.-luth. Kirchengemeinde beteiligt.
Aus gesundheitlichen Gründen stellte Pfarrer Koch den Antrag, ihn vorzeitig in den Ruhestand zu entlassen. Der evang. Landeskirchenrat kam dieser Bitte nur schweren Herzens nach, da es auch schon zur damaligen Zeit einen Pfarrermangel in der Bayerischen Landeskirche gab. Dies führte auch dazu, dass Pfr. Koch die Vakanzzeit mit überbrücken musste und somit auch sein eigener Pfarrverweser wurde.

 


 

Pfr. Walter Enßlin

Nov. 1975 - Sept. 1980

 

Vita:

Einführung am 9. November 1975
Verabschiedung im Sept. 1980

Pfr. Walter Enßlin wurde die Pfarrstelle in Marktoberdorf durch Beschluß des Evang.-Luth. Landeskircherates in München mit Wirkung vom 1.11.1975 verliehen.

Die feierliche Amtseinführung erfolgte am 9. Nov. 1975

Pfr. Enßlin war zuvor Pfarrer in Mainburg das zum Dekanat Ingolstadt gehört.

 


 

Pfr. Günther Schramek

Feb. 1982 - Okt. 1993

 

Vita:

Inhaber der 1. Pfarrstelle

Einführung:                  Feb. 1982
Verabschiedung            Okt. 1993

In die Amtszeit von Pfr. Günther Schramek fiel die Gründung und Einführung der Hauskreisarbeit in der Johanneskirche in Marktoberdorf, die es bis heute als wesentliches Element des geistlichen Gemeindelebens gibt.
Als sehr engagiertes Mitglied der GGE -Geistliche Gemeinde Erneuerung- wurden unter seiner Regie auch die charismatisch geprägten Abendgottesdienste als eine neue, zusätzliche Form des Gottesdienstes eingeführt.
Um das Evangelium auch nach außen zu tragen initiierte Pfr. Schramek zudem die "Offenen Abende", die in Wirtschaften und im Sparkassensaal mit wechselnden Referenten stattfanden und über mehrere Jahre regen Zuspruch fanden.

Nach seinem Ausscheiden in Marktoberdorf wechselte Pfr. Günther Schramek zur Kirchengemeinde Bogen im Dekanat Regensburg.

Die Vakanzzeit wurde von Pfr. Horst Droshin aus Lechbruck überbrückt

     

 


 

Pfr. Harald Deininger

1994 - 2011

 

Vita:

Inhaber der 1. Pfarrstelle

Einführung:                  1994
Weggang:                    1. Sept. 2011

Aus München kommend führte Pfr. Harald Deininger die Arbeit  seines Vorgängers hinsichtlich der traditionell und charismatisch geprägten Gottesdienststile zielstrebig fort. Pfr. Deininger ist in Neu-Ulm geboren und er ist wie sein Vorgänger der GGE eng verbunden. Es ist ein wesentliches Verdienst von Pfr. Deininger, ausgleichend und zusammenführend gewirkt zu haben.
Die Vielfältigkeit und das sehr gute Miteinander der verschiedenen Glaubensausprägungen hier in Marktoberdorf haben bis heute Vorbildfunktion innerhalb des Dekanates.

In die Amtszeit von Pfr. Harald Deininger fällt auch die große Innenrenovierung des Kirchenraums. Nach vielen -manches Mal auch recht kontrovers geführten Diskussionen- wurde der Kirchenraum nach einem Entwurf des Künstler Ehepaares Lutzenberger zu seiner heutigen Form umgestaltet. Nach ca. viermonatiger Umbauzeit wurde der Kirchenraum am 19.10.2009 in neuer Gestalt wiedereröffnet.

Nach 17 Jahren segensreicher Arbeit in Marktoberdorf verläßt Pfr. Harald Deininger am 1. Sept. 2011 Marktoberdorf und wechselt auf die Pfarrstelle nach Schweinfurt.

Die Vakanzzeit wurde von Pfr. Martin aus Obergünzburg überbrückt.

     
Pfr. Deininger verläßt Marktoberdorf  
Zum Abschied von Pfr. Harald Deininger  

 


 

Pfr. Andreas Fach

Pfr. Andreas fach

2001 - Aug. 2008

 

Vita:

Einführung    2001
Wegzug:      1. Aug. 2008

Pfr. Andreas Fach war sieben Jahre lang als zweiter Pfarrer und Kollege von Pfr. Harald Deininger in Marktoberdorf tätig. Aus ursprünglich angedachten vier Jahren wurden dann doch sieben Jahre, da das berufliche, kollegiale und gemeindliche Umfeld einfach gepaßt haben.

In Marktoberdorf fand Andreas Fach ein Arbeitsumfeld, in dem er seine christlichen und glaubensmäßigen Überzeugungen leben und weitergeben konnte.
Zudem gab es die Möglichkeit, auch und vor allem im Jugendbereich, neue Wege zu gehen und neue Arbeitskonzepte auszuprobieren.

Pfr. Andreas Fach war es, der mit viel Ideenreichtum und Engagement die "Jesus-House-Party" in Marktoberdorf entwickelt und erfolgreich umgesetzt hat.
Dieses Format nahm quasi die Gedanken und Intentionen des "Fest zur Ehre Gottes" wieder auf, das lange Zeit in den 90-er Jahren sehr erfolgreich im MODEON unter der maßgeblichen Federführung von Günther Claeys gelaufen ist.

Nach seinem Weggang von Marktoberdorf trat Pfr. Andreas Fach die Pfarrstelle in Murnau an.
 

Pfrin Antonia Renner wurde seine Nachfolgerin auf der 2. Pfarrstelle

     
AZ-Artikel: Immer den Blick auf die Wurzel  
AZ-Artikel: Dankbarkeit auf beiden Seiten  

 


 

Pfrin Antonia Renner

Pfrin Antonia Renner

Sept. 2008 - xxx

 

Vita:

Sept. 2008
xxxx

Nach dem Weggang von Pfr. Andreas Fach wurde sehr eifrig gesucht und alles in Bewegung gesetzt, um für die vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde und im schulischen Bereich schnellstmöglich Ersatz zu finden.

Alle waren daher glüklich und erfreut, dass mit Antonia Renner sich nun auch einmal eine Frau für den Pfarrersdienst in Marktoberdorf gemeldet hat.

Gebürtig aus Garmisch-Partenkirchen fühlte sich Antonia Renner in Marktoberdorf schnell sehr wohl und heimisch und feierte am 28. Sept. 2008 auch ihre Ordination in der Johanneskirche in Marktoberdorf.

Pfr. Antonia Renner belegte eine halbe Pfarrstelle in der Gemeinde. Mit der anderen Hälfte erteilte sie Religionsunterricht am Gymnasium in Marktoberdorf.

AZ-Artikel: Neue Pfarrerin in MOD   Fühle mich hier willkommen...
AZ-Artikel: Ordination Pfrin. A. Mangold   Zeitungsbericht zur Ordination von Pfrin. Antonia Mangold
AZ-Artikel: Bilder   Bilder zum obigen Zeitungsartikel

 


 

 Pfr. Klaus Dinkel

Pfr. Klaus Dinkel

2011 -

 

Vita:

Einführung:        06. Mai 2012

Nach ca. einjähriger Vakanzzeit wurde Pfarrer Klaus Dinkel am 6. Mai 2012 als neuer Pfarrer und Nachfolger von Pfr. Harald Deininger in der Johanneskirche in Marktoberdorf in sein Amt eingeführt.

 

AZ-Artikel: Interview mit Pfr. Dinkel  
AZ-Artikel: Einsegnungsfeier  

 


 

Pfrin. Stefanie Mangold

Pfrin. Stefanie Mangold
2014 -
 

 

Vita:

Einführung:        Juli 2014

Stefanie Mangold wurde in Australien geboren.
Nach dem Studium der Religionspädagogik und dem Theoligestudium wurde Stafanie Mangold am xxxx ordiniert.

Pfrin. Stefanie Mangold besetzt als Kollegin von Pfr. Klaus Dinkel die 2. Pfarrstelle in der Johanneskirche in Marktoberdorf

 

AZ-Artikel  
     

 


 

Die Glocken der Johanneskirche
 

die Glocken kommen

Die Glocken kommen

Glockenweihe

 Glockenweihe- und Segnung

geschmückte Glocken
 

Für die Gründergeneration der Johanneskirche Marktoberdorf zusammen mit Pfr. Christlein stand von Anfang an außer Frage, dass bereits zur Einweihung der Johanneskirche in deren Kirchturm Glocken läuten und die Gemeindeglieder zum Gottesdienst und zur Einweihung der Kirche rufen sollten.

Schon am 24. März 1955 wurde daher beschlossen, ein Geläut mit drei Glocken zum damaligen Preis von 8500 DM in Auftrag zu geben. Dies entsprach knapp 6 Prozent der veranschlagten Baukosten.
Bereits am  5. Juli 1955 wurden die Glocken in der Glockengießerei Gebhard in Kempten gegossen. Wie üblich waren beim Gießvorgang auch Gemeindeglieder in der Gießerei beim Guß anwesend.

Die Glocken haben die Stimmung a - h - d und tragen folgende Inschriften:

Große Glocke:

"Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid"
Als Symbol sind das griechische A u. O (Alpha u. Omega) eingegossen

Gebetsglocke:

"Wachet und betet"
Als Symbol sind die Betenden Hände von Albrecht Dürer eingegossen

Taufglocke:

"Lasset die Kindlein zu mir kommen"
Symbolisch ist eine Taube als Zeichen des Heiligen Geistes eingegossen

Damit die Glocken zum Weihegottesdienst der Kirche am 7. Aug. 1955 auch im Turm läuten konnten mussten diese natürlich bereits vorher gesegnet und in den Turm hochgezogen werden.
Am 10. Juli 1955 wurden die festlich mit Blumen und Girlanden geschmückten Glocken auf einem von zwei schweren Kaltblutpferden gezogenen Wagen über die noch unbefestigte Bahnhofstrasse vor die Kirche gebracht.
Mit sehr großer Beteiligung der Gemeindeglieder fand dann die Segnung und Weihe der Glocken statt.

Anfänglich wurde das Geläut noch mit den üblichen Zugseilen betätigt, bevor dann im Jahr 1962 ein elektrisches Läutwerk eingebaut wurde.


Auf den alten Aufnahmen ist übrigends noch das heute nicht mehr vorhandene Bahngleis nach Lechbruck direkt neben der Bahnhofstrasse zu sehen, ebenso das freie Feld im Westen. 

 

 

Stimmen der Glocken (c) Gemeinde

 Stimmen der Glocken

 
Fertige Glocken in der Gießerei (c) Gemeinde

Fertige Glocken in der Gießerei

 
Ankunft der Glocken (C) Gemeinde

 Ankunft der geschmückten Glocken

 


 

Die Orgel der Johanneskirche

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Die künstlerische Ausgestaltung der Johanneskirche

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